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Volksgemeinschaft statt Individualismus "Akzeptanz und Menschlichkeit"
am Samstag 17 April 2010 von Carl Tim Wevelbake in Reviews > RAC Reviews Kommentare: 4 Hits: 536
Volksgemeinschaft statt Individualismus nennt sich eine neue Gruppe aus dem Umfeld der Band Racial Purity. Zwei Mitglieder der Gruppe haben einige Gastmusiker um sich versammelt und so elf Lieder eingespielt, welche eine Gesamtspielzeit von mehr als 40 Minuten vorweisen können. Innerhalb dieser Zeit bekommt der Hörer eine ausgewogene Mischung zwischen Rechtsrock und Metal zu hören, wobei letztere Musikrichtung lediglich auf den teilweise vorhandenen tiefen Gesang beruht. Am Gesang sind mehrere Musiker aktiv, so dass es schon anhand dieses Aspektes zu einer großen Abwechslung bei den einzelnen Liedern kommt. Bereits beim Lied "Und keiner will es sehen" geht es schön melodiereich zu und im ständigen Wechsel zwischen den verschiendenen V.s.I. Sängern ergibt sich ein flottes Duett, welches Lust auf mehr macht. Ein weiteres hörenswertes Lied ist "Glückliche Sklaven", welches schnell beginnt und von der Geschwindigkeit immer mehr abbaut. Spätestens im Mittelteil gibt es dann ein paar gute Moshparts, die aber sogleich wieder von treibendem Rechtsrock abgelöst werden. Das weiß zu gefallen. Ebenfalls äußerst ansprechend, schon alleine aufgrund der angerissenen Thematik des Liedes, ist der Song "Erde ist Erbe". In diesem Land behandeln die Musiker das Thema Naturschutz, regionale Landwirtschaft und Globalisierung. Sie wettern gegen importierte Lebensmittel und plädieren für eine Unterstützung der hiesigen Erzeugnisse. Dies wird musikalisch mit hohem Tempo und äußerst aggressiv umgesetzt. Lediglich beim Refrain wird es melodisch und auch am Gesang legt man viel Wert auf beruhigende Töne. Ein wirklich gutes Lied, welches sich zudem noch mit einem oftmals ignorierten Thema auseinandersetzt. Nun könnte man diese Auflistung von interessanten und hörenswerten Liedern noch weiter führen, aber der Gedanke dürfte klar sein: Volksgemeinschaft statt Individualismus haben hier elf absolut hörbare Lieder eingespielt, welche sich erstens durch eine große Abwechslung beim Liedaufbau und vor allem beim Gesang auszeichnen und zweitens interessante und teilweise ungewöhnliche Themen anreißen. Besonders letzteres ist äußerst positiv, da viele Sachen kritisiert werden, die oftmals von der Masse (auch innerhalb der "Bewegung") einfach so hingenommen werden. Ob es nun ein Lied wie "Pseudonationalist" wirklich gebraucht hat, ist Ansichtssache. Der Sinn, den dieses Lied darstellen soll, ist klar, aber ob dies die richtigen Personen erreicht, ist fragwürdig. Zusammen mit der CD kommt ein 12seitiges Beiheft ins Haus, welches alle Texte beinhaltet und mit allerlei Grafiken ausgeschmückt wurde. Das passt.
So gesehen gibt es an diesem Album nichts auszusetzen. Die Band präsentiert hier elf abwechslungsreiche politische Lieder, welche zu keinem Zeitpunkt langweilen. Besonders der Fakt, dass sich hier mehrere Sänger abwechseln, weiß zu gefallen. An den Instrumenten merkt der Hörer das hier erfahrene Musiker am Werk sind, was sich auch im Aufbau der einzelnen Lieder widerspiegelt. Von daher kann hier ohne Einschränkungen eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.
Ist ja ne ganz gute Besprechung aber so einiges muss doch mal richtig gestellt werden!!
Denn Erstens: singt NICHT Rico von CoV mit, bei keinem Einzigen der Lieder!!! Man sollte sich schon mal das Beiheft durchlesen!!! Alle Clean-Stimmen und auch oft der normale "Rock"-Gesang kommen vom zweiten RACIAL PURITY Sänger!
Zweitens: besteht die Combo aus zwei RP Mitgliedern (Gittarist und 2.Sänger) und man hatte Drittens: lediglich nur 2 Gastsänger welche aber jeweils nur 2-3 Zeilen eingesungen haben!!
Aber nix für Ungut...trotzdem ne gute Besprechung!!
Gruß S.H.
Volksgemeinschaft statt Individualismus "Akzeptanz und Menschlichkeit"Carl Tim Wevelbake | 22 Apr : 13:25
Ist zwar im Großen und Ganzen eine ganz solider Scheibe, keine Frage, nur finde ich den Gesang, der sehr wohl abwechselungsreich, nicht immer so wirklich dienlich. Klar, man muss neue Wege bestreiten und auch manchmal progressiv sein, nur ist manchmal weniger, eben dann auch mehr. Textlich und von der Gestaltung des Beiheftes ist hier alles gut, die musikalische Darbietung ebenfalls.