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Wolf´s Moon "Ethos of the Aryan Heritage"
am Montag 18 August 2008
von Eisenfaust
in Reviews > Metal/ Folk/ Ambient Reviews
Kommentare: 0
Hits: 425

wolfs_moon_ethos_of_the_aryan_heritage.JPG

Zum Anfang kurz etwas zur Bandgeschichte: Vor mittlerweile 5 Jahren erschien das erste und letzte Album von Wolf´s Moon. 2001 veröffentlichten sie eine Split mit Legacy of Blood, und im gleichen Jahr erschien das Demo "Silver Crown of The Night". Auf diesem Demo wurde die beiden Lieder der Split nach gepresst. Dann wurde es 2 Jahre lang still um die Gruppe und 2003 meldete man sich mit dem "Ethos of the Aryan Heritage" Album zurück. Dieses enthält 8 Lieder und bildet auch gleichzeitig das Ende von Wolf´s Moon. Sie benannten sich danach um in Solar Wisdom. So weit ich weiß, ist unter diesem Namen noch nichts Neues erschien. Aktiv sollen sie aber noch sein.


Zurück zum Album: Die Cd erschien beim polnisch/amerikanischen Label Strong Survive, welches eigentlich immer für Qualität steht. Die Aufmachung ist auch wieder recht gut. Ein 8-seitiges reich bebildertes Beiheft mit Bandfoto und ein paar Sprüchen hauen mich zwar nun nicht gerade um, dafür ist die grafische Gestaltung angenehm.

So kommen wir zur Musik. Wolf´s Moon ordnen sich beim NSBM ein und rein von den Texten her, scheint dies auch zu stimmen. Musikalisch würde ich die Polen nur ansatzweise dem BM zu ordnen.

 

Den Anfang macht ein recht martialisches Intro mit dem Titel "Ethos of the Aryan Heritage". Nun folgt mit "The Brightness of Torches of War" ein Instrumental-Lied. Also wieder nichts mit Gesang und Gekreische. Beide Songs sind eher schleppend ohne besondere spielerische Schnörkel und bei insgesamt mehr als 5 Minuten Spielzeit auch sehr langweilig. Weiter geht es mit "Laws of Blood". Hier kam dann der Zeitpunkt, wo ich mich gefragt hab, was die Jungs überhaupt mit dem Album bezwecken wollen. In dem Lied kommt erstmals der Gesang zum Einsatz. Dieser ist recht tief, leicht krächzend, passend zur Musik. Die Instrumente nehmen wieder den Großteil des Liedaufbaus in Anspruch, so das der Gesang eher schmückendes Beiwerk ist. Nun ist auch das 3.Lied um und die Band hat noch gar nichts von ihrem Können gezeigt. Man legt eindeutig zu viel Wert auf Gitarrenriffs und Schlagzeuggetrommel. Dies ist für den Hörer sehr einschläfernd und macht nicht gerade Lust auf mehr.das 4. Lied "Landscape of the Dusk" ähnelt dem dritten Lied, hat aber mehr epische Stellen und kommt wieder mit sehr wenig Text aus. Bis jetzt fehlt also alles was eine BM Scheib so aus macht. Wenig Gekreische, kein Gekeife, nichts Interessantes.

 

Beim nächsten Lied "For the Glory of Empire" hat der Sänger von Honor einen Gastauftritt und man glaub es kaum, nun ist auch der Gesang dominierend. Anfangs ist das Stück sehr Metal-lastig und man könnte es auch dem Bm zu ordnen. Im Mittelteil schwächt das Ganz aber ab und durch den Gesang von Mariusz "Szczery" Szczerski ähnelt der Stück so einigen Rechtsrock-Songs. Vergleiche mit einigen Ostblock-Bands (stark Metal-lastiger RAC) lassen sich ziehen.

Das Lied "Divine Arms of Hate" ist dann ein reines BM Stück mit Gekreische, schön treibendem Schlagwerk und rhythmischen Gitarrenspiel. Endlich mal ein hörenswertes Lied. Mehr davon.


Beim vorletzten Lied "Gorejacy Blask Mocy" ist wieder der Honor Sänger mit von der Partie. Das Lied ist Rechtsrock-lastiger als alle anderen Titel. Es gibt zwar musikalisch gesehen harte Metalklänge um die Ohren, aber der Gesang ist dann doch zu klar und zu gut zu verstehen, als das es sich hier noch um BM handeln würde. Musikalisch würde ich die Musik also eher im Trashmetal einordnen, mit Hang zum Black Metal. Nichts desto trotz ist das Lied schön schnell, aggressiv und mit eingängigem Refrain, der aber auch polnisch gesungen wird.

Den Abschluß dieses Albums bildet "Sol Invictus". Hierbei handelt es sich um ein altes Soldatenlied aus den 30iger Jahren. Von welcher Armee (Polen?), dies nun gesungen wird, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Als Ausklang ganz passend.


Tja was bleibt übrig von einem knapp 37 Minuten kurzem Album, welches mit einem für meinen Geschmack zu großen Instrumental-Anteil daher kommt und nur 1-2 hörbare Lieder vor zu weisen hat? Nicht viel. Die Gruppe kommt einfach viel zu spät in die Gänge und hätten sie nicht die Unterstützung von Szczery erhalten, wäre das Album komplett untergegangen. Nicht wegen schlechten Gesang oder Nicht-Beherrschen der Instrumente. Nein so was kann man den Polen nicht vorwerfen. Ihre Musik ist einfach nur langweilig und un-originell. Da gibts weit bessere Sachen. Daher nur für Kenner und Liebhaber polnischer Musik und für extreme NSBM-Anhängern zu empfehlen.


Label: Strong Survive 
Band: nicht vorhanden
Hörproben: For the Glory of Empire

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