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Secret of the Moon, Asmodeus, Antaeus und Darkestrah live
am Montag 16 Oktober 2006 von Eisenfaust in Konzerte > Metal Konzerte Kommentare: 3 Hits: 725
Da Secret of the Moon zur Zeit ziemlich abgefeiert werden und gerade auf Record Release Tour von ihrem Album "Antitheses“ sind, beschloß man diesem Schauspiel beizuwohnen. Zusammen mit Darkestrah, Asmodeus und Antaeus, welche ebenfalls auf Record Release Tour sind versprach mensch sich einen geselligen Abend. Außnahmsweise kam man viel zu früh an, und lungerte noch ein wenig rum, bevor Darkestrah die Bühne bestiegen. Und dann kam auch schon die erste Überraschung. Wir hatten vorher sicherlich schon so einiges von Darkestrah gehört, aber das dort einen Frau am Mikro steht, hätte ich beim besten Willen nicht geahnt. Kriegtalith, wie sie sich nennt, beeindruckte durch extremes Kreischen bzw. "Fauchen" und trug somit zum grundsätzlich positiven Eindruck der Gruppe bei. Negativ fiel mir eigentlich nur auf das alle Lieder wirklich extrem lang sind, was einerseits ja nicht unbedingt schlecht ist. So hatten viele Songs starke Ambient Anteile und hinterließen einen leicht mythischen Eindruck. Doch live lässt sich so was nur schwer an das Publikum heran tragen. So wurde das ganze Set sehr langatmig und träge. Nach kurzer Recherche fand mensch heraus, das Darkestrah eine deutsch-kyrgyzischen Pagan Black Metal Gruppe sind. Woher aber die kirgiesischen Einflüsse her stammen, blieb mir an diesem Abend verschlossen. Zusammen gefasst ein guter Auftritt, wobei die Stärken der Gruppe ganz klar im Gesang stecken, musikalisch finde ich sind die Stücke von Darkestrah nicht so für einen Liveauftritt geeignet, da dort sicherlich nicht die Stimmung auf kommt, welche die Stücke eigentlich hervor rufen sollen.
Danach folgten Asmodeus. Die Österreicher konnten mich nicht wirklich überzeugen, 08/15 Black Metal mit großem Trash Anleihen. Kannte man irgendwie schon alles.
Nun kamen Antaeus, welche dem Publikum ihr neues Album "Imperium Damnatum" vorstellen wollten. Das erste Stück war zu meiner Überraschung doch sehr gelungen, so hatte es leichte Rhythmen, die mir gut gefielen. Doch Antaeus konnten nicht an den Opener anschließen und der Rest der Song plätscherte so vor sich lang hin. Wiederum nichts wirklich berauschendes dabei. Schon nach 35 Minuten war der Spuk vorbei. Hatten Antaeus etwa nur ihr neues Album runter gespielt oder was sollte diese kurze Spielzeit. Darkestrah machten als Eröffnungsband mal so eben locker das Doppelte an Spielzeit klar. Nun sollten Secret of the Moon beweisen, was sich schon lange herum gesprochen hatte. Zwar dauerte es ewig bis sie sich eingespielt hatten, aber als es dann nach einem langen Intro endlich los ging, gab es bei einem Großteil der 300 Mann wohl kein Halten mehr. Vor der Bühne ging wortwörtlich die "Post" ab, und die Masse schüttelte die Haare zu den Klängen von "Antithesis". Secret of the Moon beeindruckten vor allem durch die starken Gittaren Solis und die Spielfreude. Soviel Abwechslung bei einer Metalband hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Die Gruppe benutzte viele Tempowechsel und Black-Metal eher untypische Instrumenteneinlagen. Geschwächelt hat meiner Meinung nach, nur etwas der Gesang, welcher nicht gerade sehr tief war. Da haben mir Darkestrah doch besser gefallen. Doch wo diese ihre Schwäche hatten - nämlich in der Länge des Liedgutes - hatten SotM ihre Stärken. Alle Lieder waren ziemlich schnell vom Tempo her und die Liedlänge passte perfekt zum Sound. Zusammengefasst sind rückblickend 2 überzeugende Auftritte von Darkestrah und Secret of the Moon zu verzeichnen. Schwach dagegen waren aber die Präsentationen von Asmodeus und Antaeus, was zum Einen an der Kürze der Auftritte und zum Anderen an der starken Eintönigkeit lag.
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Secret of the Moon, Asmodeus, Antaeus und Darkestrah liveM. Machinery | 19 Okt : 06:32